Turnsaalboden

Der Sportboden ist das wichtigste Sportgerät jeder Sporthalle – und wir bieten dafür langlebige, belastbare und hochwertig geprüfte Bodensysteme für jede Anforderung.

Sportbodensysteme Turnsaalboden

Der Sportboden ist das größte und zugleich wichtigste Sportgerät eines Turnsaals. Er bildet die Grundlage für sicheres, vielfältiges und leistungsförderndes Bewegen – mit allen sportfunktionellen und schutzrelevanten Eigenschaften, die moderne Sportstätten heute benötigen.
Schweiger‑Sport bietet eine breite Auswahl an hochwertigen Bodensystemen für unterschiedlichste Anforderungen. Unsere Lösungen sind geprüft langlebig, äußerst belastbar und in ihrer Qualität kompromisslos hochwertig. Ob Schulsport, Vereinsbetrieb oder professionelle Nutzung: Wir unterstützen dich mit dem passenden Sportboden, der Sicherheit, Komfort und Sporterlebnis optimal vereint.
Turnsäle und Sporthallen - Schweiger Sport

Flächenelastisch

Flächenelastische Sportböden verteilen die punktuelle Belastung großflächig und bilden eine gleichmäßige Verformungsmulde. Das sorgt für hohe Belastbarkeit, sicheren Stand und freie Drehbarkeit des Fußes – ideal bei schnellen Richtungswechseln.

Zu beachten: Die Nachgiebigkeit setzt bei dynamischen Belastungen leicht verzögert ein, zudem ist die Oberfläche vergleichsweise hart. Für Sporthallen, die vorwiegend von Kindern der Primarstufe genutzt werden, sind flächenelastische Systeme daher weniger geeignet.

Sportbodensysteme Turnsaalboden

Mischelastich

Mischelastische Sporthallenböden bilden einen ausgewogenen Mittelweg zwischen punktelastischen und flächenelastischen Systemen. Sie bestehen aus einer elastischen Schicht, einer mittelsteifen Lastverteilung und einem Oberbelag, wodurch eine Verformungsmulde entsteht, die sowohl lokal nachgibt als auch flächig stützt.

Einschränkungen bestehen bei der Belastbarkeit sowie beim Befahren mit Rollen, und für schnelle Ballsportarten im Erwachsenensport ist dieses System weniger geeignet.

Kombielastisch

Kombielastische Sportböden zählen zur Spitzenklasse unter den Sporthallenböden. Durch die Kombination einer flächenelastischen Unterkonstruktion mit einer punkt‑ bzw. mischelastischen Oberschicht verbinden diese Systeme die sportfunktionellen Vorteile beider Bauarten. So entsteht ein Bodenaufbau, der sowohl ein präzises und dynamisches Spielverhalten ermöglicht, als auch eine herausragende Schutzfunktion innerhalb der gesamten Sportbodenfamilie bietet.

Punktelastisch

Punktelastische Sporthallenböden besitzen eine sehr nachgiebige, biegeweiche Oberfläche, die bei Belastung eine kleinflächige Verformungsmulde bildet. Diese reagiert schnell und bietet eine besonders hohe Schutzwirkung, vor allem für Kinder, leichte Personen, Gymnastik und Reha. Die starke Punktnachgiebigkeit führt jedoch zu einer festen Fußfixierung und einer ungünstigeren Gleitcharakteristik, was schnelle Richtungswechsel oder dynamische Landungen erschwert. Daher sind punktelastische Böden für intensive Ballsportarten, Rad‑ oder Rollsport sowie für Rollstuhlnutzungen ungeeignet.






= sehr gut geeignet






= gut geeignet






= weniger geeignet






= weniger geeignet



FlächenelastischMischelastischKombielastischPunktelastisch
Kinder/Jugendliche
Ballsport (Erwachsene)
Ballsport, Unihockey, Gymnastik, Badminton
Aerobic
Rollstuhlsport
Rollhockey, Radball, Tanz

Oberbeläge

Im Sportbodenbereich haben sich über viele Jahre unterschiedliche Oberflächen bewährt – und wir bieten sämtliche gängigen Varianten an. In enger Zusammenarbeit mit den führenden Herstellern entwickeln wir diese Systeme kontinuierlich weiter, um ihre Eigenschaften optimal auf die spezifischen Anforderungen moderner Sportböden abzustimmen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Warum raten viele Fachleute heute von Holzschwingböden ab?

Holzschwingböden gelten heute nicht mehr als Stand der Technik und bringen mehrere Risiken mit sich. Durch die mechanische Befestigung und Klimaschwankungen kommt es häufig zu Fugenbildung, was Optik und Spielfläche beeinträchtigt. Unter punktuellen Lasten (z. B. unter Basketballkörben) ist die Lebensdauer reduziert, weil der Unterbau schneller Schaden nehmen kann. Zudem können hohlraumartige, zweischalige Aufbauten tief­frequente Dröhneffekte verursachen, die akustisch störend wirken.

Empfehlung: Auch wenn Holzschwingböden in der Anschaffung oft kostengünstig sind, raten wir bei Neubau und Sanierung zu modernen Sportbodensystemen im Sandwichaufbau – mit besserer Performance, höherer Betriebssicherheit und günstigerer Wirtschaftlichkeit über den Lebenszyklus.

Nein, laut EN 913 müssen alle Bodenverankerungen so ausgeführt sein, dass sie nicht aus dem Boden hervorstehen und keine Öffnungen mit einem Durchmesser von 8 mm oder mehr bilden, um Fang‑ und Stolperstellen zuverlässig auszuschließen.

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